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Wie ist es, auf einer kleinen Insel zu leben, die einen recht aktiven Vulkane hat?
Es ist toll!

„Unser“ Piton de la Fournaise ist ein netter Genosse. Seit langer Zeit fließen ein paar Mal im Jahr kleinere Lavaströme in einem Gebiet, das nicht bewohnt ist – rund um den Hauptkrater. Es gibt keine explosionsartigen Ausbrüche wie z.B. auf Hawaii sondern in der Regel geht alles ruhig von statten. Man kann oftmals sogar mit dem Hubschrauber drüberfliegen und sich das Spektakel aus der Luft ansehen. Ich kam mal mit einem richtigen Flugzeug in Pierrefonds im Süden der Insel an und der Pilot hatte ein paar Extrarunden für die Fluggäste gedreht um die Erruption bestaunen zu können. Das war bei Einbruch der Dämmerung natürlich toll! Viele Einheimische machen sich am Abend auf den Weg, wenn es einen Aussichtspunkt gibt, den man mit dem Auto und dann zu Fuß erreichen kann. Aber immer warm eingepackt, dann abends wird es hier oben kühl!
Ein ander Mal kam ich nachts nach Hause und am Nachthimmel konnte man den roten Schein der Lava sehen, obwohl das sicherlich 30 km entfernt war.
Den letzten „Jahrhundertausbruch“ gab es im Frühjahr 2007 – ich war damals als Touristin da. Das Resultat war beeindruckend, denn sogar die Küstenstraße wurde mit Lava überspült und konnte erst 10 Monate später wieder renoviert und dann befahren werden.
An den Stränden im Süden der Insel findet man oft schwarzen Lavastrand oder schroffe Küstenabschnitte die mit der starken Brandung für ein tolles Schauspiel sorgen.
Lavastückchen darf man mitnehmen – aber vor allen Dingen wird man beeindruckende Erinnerungen im Gepäck haben.
Na dann – nix wie hin.

 

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